Ein Liebeslied und ein Lied an die Liebe...
("A love song and a song to love..."  Ella Sheriff)

Zu Ella Sheriffs bisher schönsten, international erfolgreichen Werken gehört "Dark am I", ihre mit "musikalische Fantasie" bezeichnete Komposition über das Hohelied Salomos, das sie auf Anregung
der  israelischen Sopranistin Keren Hadar schrieb, der auch die Titelpartie gewidmet ist.

Die Komposition basiert auf Texten des Hohen Lieds Salomos in den verschiedensten Sprachen vom Hebräischen über Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch bis zum Arabischen.

Ausgangspunkt war Keren Hadars Idee, mit den Worten der Bibel eine Liebesgeschichte zu erzählen, in deren Mittelpunkt die Gefühle einer stolzen (
"Dark am I but lovely..."), leidenschaftlichen ("Que sa bouche...") und gerade deswegen auch verletzlichen ("Liebe ist...)  Frau stehen, die die Bibel "Shulamith" nennt.
Gleichzeitig aber auch die Liebe in allen ihren Ausprägungenzu feiern, wie sie jeder von uns überall in der Welt in sich trägt, unabhängig von der Epoche, in der erlebt, seiner Kultur oder Religion.



Die musikalische Umsetzung dieses kulturenumspannenden Librettos mußte stilistisch - ausgehend von israelisch-jüdischen, arabischen und jemenitischen Elementen, die immer wieder paralell geführt werden - notwendigerweise einen großen Bogen spannen vom mittelalterlichen Madrigal über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne mit Jazz- und Rockelementen.
In Keren Hadars Stimme und Interpretation, für die Ella Sheriff die Titelpartie der "Shulamith" schrieb,
finden alle diese Elemente kongenial und wie selbstverständlich zusammen.

Zum großartigen und faszinierendenr Hintergrund der menschlichen Verstrickungen aber werden Natur und Landschaft des mitteleren Orients:  in mal lyrischen  ("Aria without words") mal glutvollen Bildern ("Sinfonia)" wird ein weites, sonnendurchglühtes Land  zum prägenden Schauplatz der menschlichen Leidenschaften, Realität und Mythos zugleich...

Videolink



KEREN HADAR
www.keren-hadar.com

Die in Israel geborene Sopranistin ist Absolventin der Beit Zvi Akademie der Darstellenden Künste Israel.
 
Mit spezieller Unterstützung von Daniel BarenboimBerlin ihre Ausbildung im Opernfach und ist Preisträgerin des Schloss Rheinsberg Gesangswettbewerbes 2007. Anschließend trat sie dort erfolgreich als Nannetta in Verdi's Falstaff auf.

Als Solistin arbeitete sie u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Israel Camerata Jerusalem, dem Jerusalem Symphony Orch., dem Haifa Symphony Orch., dem Westchester Philharmonic Orch. New York und den Berliner Symphonikern.
Zuletzt sang sie mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta anlässlich des 100. Geburtstages von Tel Aviv im Juli 2009 die Solopartie in der Uraufführung von Ella Sheriffs „Night’s End Anthem“.

Sie tritt regelmäßig bei wesentlichen israelischen Festivals (z.B. Israeli Festival) auf und war Gast verschiedener ausländischer Musikfestivals. Sie gab Liederabende in Israel, Deutschland, England, Belgien, Kroatien, Polen und China.

Keren Hadar hat bisher drei CDs mit klassischer Musik, aber auch zeitgenössischen israelischen  Kompositionen eingespielt.
Ihre neueste Aufnahme in der Titelrolle der von Ella Milch-Sheriff speziell für sie geschriebenen Komposition "Dark am I …" erschien im September 2007.

Die außerordentlich vielseitige Sängerin widmet sich nicht nur dem Konzert- und Operngesang, sondern ist gleichermaßen im Cross-Over- und Weltmusik-Bereich

Seit 2008  gehört  Keren  zu den von der Israel Cultural Excellence Foundation (IcExcellence) ausgezeichneten hervorragenden Künstlern Israels.

 

PRESSE

" ... in her throat a Stradivarius of a voice - the likes of you discover once every ten years. Please welcome her, Keren Hadar - A genuine star with a crystal-clear voice.

"... a voice which was all fireworks. It's not just a "nice" or "heavenly" voice. It is a voice filled with rare musical essence....

I saw her voice smile, and then roam on to all the corners of human feelings. Sometimes it touches your deepest emotions or goes hand in hand with pure poetry... "
Yediot Ahronoth, Eilat Chamber Music Festival 2004

"… Hadar is simply terrific. She can do whatever she wants with her voice - she changes it without sounding fake and manages to express the text clearly without resorting to speaking.
She has a dynamic theatrical ability and her singing is moving from the moment she opens her mouth..."

Ha'ir, Israel 2006

" Mit ihrer biegsamen, silberhellen Stimme, die sowohl europäischem Operngesang als auch orientalische Laute perfekt beherrscht, verleiht sie den vielseitigen Aspekten der Liebe universellen Ausdruck... "
Der Tagesspiegel Berlin 2008, „Dark am I“

" Ihre stimmlichen Möglichkeiten von zartester Melodielinie zum kräftigen, temperamentvollen Ton einer andalusischen Flamencosängerin erinnert an die junge Montserrat Figueras ... ein hoher Genuss. "

Märkische Allgemeine 2008, Liederabend

"... begeistert durch makellose Technik auch an heikelsten Stellen...

Der Tagessspiegel Berlin, 2008

"... Keren has a dark voice color, deep and intensive, and she radiates theatrical charisma…a performer that gives life to every piece in any style she sings..."
Maariv,  Israel  2008

"...Singer Keren Hadar outstood with an exceptionally moving performance of the "Ballad for officer Azulay" that won a grand applause and many tears from the audience..."

Yediot Ahronoth, Israel Festival 2008